Existenzanalyse
und Logotherapie an der Medizinischen Universität Wien
Wintersemester 2011
/ 2012
"Viktor-Frankl-Seminar"
VFS
Anmeldefrist
überschritten: ("leider"
ist die maximale TN-Zahl erreicht worden - bitte versuchen Sie es im WS 2012
wieder)
2-semestriges Jahresseminar
AKH Wien, Kliniken am
Südgarten, Psychiatrische Universitätsklinik
O.Univ.-Prof.
Dr.med.univ.DDr.h.c. Siegfried Kasper gem. mit Harald Mori
-
Vorl.-Verz. 562
053
-
Viktor Frankl
Seminar- Existenzanalyse und Logotherapie in der Praxis I, SE
-
Für inskribierte StudentInnen der Medizin, Psychologie, Pädagogik oder
ähnlicher Fächer. Beachten Sie bitte die Notwendigkeit der
Mitbelegung
an
der Medizinischen Universität Wien (siehe Ende der Seite )
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-
Siegfried
Kasper,
Gemeinsam mit: H. Mori Informationen unter
www.viktorfrankl.at Unterrichtssprache:deutsch
01/486 36 00 oder haraldmori@aon.at
*763 | KLIN-Psychiatrie | Universitätsklinik für
Psychiatrie
Nur nach persönlicher Anmeldung : haraldmori@aon.at (begrenzte
TN-Zahl)
|
Hinweise
zum Viktor Frankl Seminar VFS
Im
VFS werden Grundlagen der Existenzanalyse und Logotherapie Viktor Frankls
vermittelt sowie Anwendungsmöglichkeiten in der
psychotherapeutischen Praxis und in anderen Bereichen der Medizin und
anderer Gesundheitsberufe.
Neben theoretischen Aspekten wird die praktische
Anwendbarkeit besonders in den Vordergrund des Unterrichts gestellt.
Seminarinhalte:
(Auswahl):
Viktor
Frankl – Leben und Werk
Menschenbild
der Logotherapie und Existenzanalyse (LTEA)
Ärztliche
Seelsorge
Neurosenlehre
(auch wenn der Begriff „Neurose“ immer wieder zur
Diskussion steht seit er 1777 vom schottischen Arzt William Cullen
geprägt wurde)
Depression
Angst
– und Zwangserkrankungen
Paartherapie
Sexualstörungen
Existentielles
Vakuum und das Leiden am sinnlosen Leben
Noogene
Neurosen (Nous = das Geistige im Menschen , Krisen, Gewissenskonflikte,
Sinnfragen etc.)
Krisen
Krebs
und Psyche
Schlafstörungen
und
mehr.
Die
aktive Mitarbeit der TN ist gewünscht – im Sommersemester wird der
praktische Teil vertieft.
Es
handelt sich um ein Jahresseminar für inskribierte StudentInnen
– ein Quereinstieg im Sommersemester ist nicht möglich.
Verwendete Literatur zum Seminar:
Viktor E. Frankl
„Theorie
und Therapie der Neurosen“
Reinhardt
UTB Taschenbuch
9.
Auflage, 2007 (auch ältere
Auflagen möglich).
Empfohlene Literatur:
Viktor E. Frankl
„…trotzdem Ja zum Leben sagen“
„Im
Anfang war der Sinn“
„Ärztliche
Seelsorge“ (in ausgewählten
Kapiteln – da es an sich das sehr dicht geschriebene Hauptwerk Viktor
Frankls ist).
„Was
nicht in meinen Büchern steht – autobiographische Skizze“
Für
interessante Informationen zu Viktor Frankl sehen Sie bitte auch:
Viktor
Frankl Institut Wien (www.viktorfrankl.org)
Frankl
Zentrum Wien (www.franklzentrum.org)
|
Beitrag
von Prof. Kasper zu Melatonintherapie bei Depression:
http://www.billrothhaus.at/index.php?option=com_content&task=view&id=274&func_com=1
www.billrothhaus.at
©
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- In allen
Studienangelegenheiten bezüglich VFS (Zeugnisse, Termine etc.) wenden Sie
sich bitte an mich
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- HISTORISCHES
- "Viktor Frankl
Vorlesung" und "Viktor Frankl Seminar"
- o.Univ.-Prof. Dr. med. Dr.h.c. Siegfried Kasper
History: Viktor
Frankl hielt während seiner Tätigkeit als Primarius der Neurologischen
Abteilung (1946-1970) der Wiener Städtischen Poliklinik jeden Mittwoch seine
später berühmte "Mittwoch-Vorlesung" über Neurologie, Psychiatrie
und Psychotherapie, Logotherapie und Existenzanalyse. Diese Vorlesung, die er
zeitweise auch in englischer Sprache hielt, war von Medizinern und
Intellektuellen aus dem In- und Ausland gut besucht. Frankl wirkte im
legendären Hörsaal der Poliklinik (der übrigens zur Zeit vom Abbruch bedroht
ist) über drei Jahrzehnte durchgehend. Danach verbrachte Frankl über 10 Jahre
regelmäßig Monate in USA um seiner Lehrtätigkeit dort nachzukommen. In den
späten 80er Jahren überlegte Frankl, damals schon etwa 84 Jahre alt, seine
Vorlesung wiederaufleben zu lassen und hielt ca. 1990 wieder einen ganzen
Vorlesungsblock ab. Der folgende Vorlesungszyklus (1 Woche) wurde von Frankl
eröffnet und von Dr. Alfried Längle zu Ende gebracht. Etwa 1990/91 hielt Frank
wieder alleine seine Vorlesungsreihe, Vorbesprechung in der Poliklinik,
Fortsetzung wegen großem Andrangs im AKH. Ab dieser Zeit assistierte Harald
Mori Prof. Frankl bei Organisation und Durchführung. Die Vorlesung wurde in
Blöcken nun regelmäßig angeboten wobei sich unter der (ehrenamtlichen)
Organisation von Harald Mori immer mehr Logotherapeuten und Existenzanalytiker
an den Vorlesungsreihen beteiligten, allen voran Frau Dr. Elisabeth Lukas und
einige der späteren LehrtherapeutInnen des ABILE. Hochkarätige Vortragende
waren immer die Professoren Guttmann und Kasper (s.u.) .Als Referent der ersten
Stunde war Harald Mori aktiv dabei tätig und begann seine reichhaltiger
werdende Vorlesungstätigkeit unter den Augen seines Lehrers Prof. Viktor
Frankl. Die Vorlesung wurde auf Anregung von Harald Mori etwa 1995 zusätzlich
von O.Univ.Prof.Dr. Giselher Guttmann und O.Univ.Prof.Dr.Dr.h.c.Siegfried Kasper
angekündigt, um deren Kontinuität auch nach dem Tode Viktor Frankls
aufrecherhalten zu können, wie es dann auch im Oktober 1997 geschah. Seit 1999
nahm die Zahl der Vorlesenden kontinuierlich ab und so blieb es an Harald Mori
die Vorlesung tw. gemeinsam mit Uwe Eglau unter der Leitung von Prof. Kasper zu
betreuen. Seit 2004 hat H. Mori die Vorlesung alleine unter Prof. Kasper (und
mit seiner ungebrochenen Unterstützung) bestritten und zudem 2 zusätzliche
Seminare über Logotherapie und Existenzanalyse und Viktor Frankl angeboten. Das
Jahr des 100. Geburtstags von Viktor Frankl schien der geeignete Zeitpunkt zu
sein, eine neugestaltete Forsetzung für die Viktor-Frankl-Vorlesung unter der
Führung von Prof. Kasper in die Hände des Wiener Viktor Frankl-Instituts zu
legen, was auf Wunsch von Harald Mori und mit Zustimmung von Dr.h.c. Eleonore
Frankl) im Juli 2005 geschehen ist. Prof.Kasper und H. Mori bieten seit
vielen Jahren in Folge das Jahresseminar : "Viktor-Frankl-Seminar" (Seminar +
Exkursionen) an der Medizinischen Universität Wien im Sinne Viktor Frankl´s
und einer wohlverstandenen Logotherapie und Existenzanalyse unter modernen
medizinischen und psychotherapeutischen Gesichtspunkten an.
Univ.-Prof.Dr.med.Dr.phil.Dr.h.c.mult.
Viktor E. Frankl hielt seine letzte Vorlesung (mit seiner Enkelin Mag. Katharina
Ratheiser zur Seite) am Montag dem 21. Oktober 1996 vor mehr als 700
HörerInnen im Hörsaal 1 des AKH Wien und eröffnete damit die nächste
Frankl-Vorlesungsreihe. Er befand sich damals im 92. Lebensjahr.
*
Zum
100.Geburtstag von Prof. Viktor E. Frankl
Viktor Frankl-Festvorlesung am 27. April 2005
"Die Bedeutung der
Ärztlichen Seelsorge Viktor Frankls in der Medizin des 21. Jahrhunderts"
Historische
Entwicklungen und moderne Anwendungsformen der Logotherapie und Existenzanalyse
in Psychiatrie und Psychotherapie.
O.Univ.-Prof. Dr.
Dr.h.c.Siegfried Kasper , Harald
Mori
27.April 2005, 18.15 -
20.00 Uhr, Hörsaal A, Kliniken am Südgarten, Psychiatrische Universitätsklinik
der Medizinischen Universität Wien, AKH.
2 Vorträge mit Dias und
Diskussionsmöglichkeit. Für HörerInnen aller Fakultäten und GasthörerInnen
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ACHTUNG:
Wenn Sie als Studierende/r einer
anderen Universität an der MUW Lehrveranstaltungen besuchen und/oder Prüfungen
ablegen wollen, müssen Sie eine Mitbelegung melden.
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http://www.meduniwien.ac.at/index.php?id=81
(an diesem Link voranmelden für
Mitbelegung!!)
Lageplan
AKH